Schluss mit dem Schubladen-Businessplan

Der beste Businessplan ist der, den du immer wieder aufschlägst.

In meiner Arbeit mit Gründerinnen und Gründern sehe ich immer wieder dasselbe Muster: Der Businessplan wird mit viel Mühe geschrieben, bei der Bank eingereicht – und nach der Finanzierungszusage verschwindet er in der Schublade.

Doch genau hier beginnt das Problem:

– Abweichungen zwischen Plan und Realität fallen erst auf, wenn es teuer wird.

– Zahlen, die einmal Orientierung gegeben haben, werden zu Erinnerungen.

– Entscheidungen fallen aus dem Bauch, statt aus dem Plan.

– Wer nachfinanzieren möchte, steht plötzlich ohne aktuelle Grundlage da.

Ein Businessplan, den du alle drei Monate aufschlägst, ist etwas völlig anderes. Er wird vom Bewerbungsschreiben zum Steuerungsinstrument: Du siehst, wo du stehst, wo du abweichst und wo du nachjustieren musst – früh genug, um noch zu handeln.

Das heißt nicht, dass du jedes Quartal alles neu schreibst. Es genügt, Zahlen, Annahmen und Ziele ehrlich mit der Realität abzugleichen. Eine halbe Stunde, die sich auszahlt.

Ein Plan in der Schublade kostet dich nichts – und bringt dir genauso viel. Ein Plan auf dem Schreibtisch arbeitet für dich.

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