Mentale Gesundheit


Angststörungen und Depressionen waren schon vor Corona die häufigsten psychischen Krankheiten in Deutschland. Während der Pandemie stiegen diese Zahlen noch mal deutlich an.
Trotzdem wird das Thema mentale Gesundheit – vor allem in der Arbeitswelt – weiter tabuisiert. Dabei ist gerade für Betroffene ein offener Umgang damit extrem wichtig. Demnach gilt, spreche Veränderungen, die Dir an Deinen Mitmenschen auffallen, offen an!
Mentale Gesundheit umfasst unser psychologisches, soziales und emotionales Wohlbefinden. Wenn wir mental „fit“ sind, sind wir leistungsfähiger und weniger anfällig für Stress.

Canva: Madison Inouye, pexels


Es gibt einfache Tipps, die du in deinen Alltag integrieren kannst, damit du auch mental fit bleibst:

  1. Bewegung
    Bewegung ist nicht nur für deinen Körper gut, sie hat auch positive Auswirkungen auf deine Psyche. Durch Bewegung wird das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet. Cortisol, also das Stresshormon, wird gleichzeitig abgebaut.
    Dadurch, dass während dem Sport die Aktivität im präfrontalen Cortex abnimmt, hast du das Gefühl deinen Kopf freizubekommen, daher „verschwinden deine negativen Gedanken“.
    Tu also nicht nur deinem Körper etwas Gutes, sondern auch deinem Geist.
    Lese hierzu gerne noch unseren Artikel rund um Bewegung mit Stefan Lang: http://radynski.de/experteninterview-stefan-lang-mit-step-sport-spa/
  2. Schlaf
    Im Mittelalter war Schlafentzug eine gängige Foltermethode. Schlafmangel hat nicht nur körperliche Auswirkungen, sondern auch geistige. Neben Sprachschwierigkeiten, können auch Herzrhythmusstörungen auftreten.
    Schlaf ist also sehr wichtig, denn hier kommt nicht nur der Körper zu Ruhe, sondern auch der Geist.
    Wir tanken Energie und können wieder fit in den Tag starten. Dein Schlafbedarf variiert und liegt zwischen 7-9 Stunden täglich.
  3. Gesunde Ernährung
    Auch eine ausgewogene Ernährung wirkt sich positiv auf deine Psyche aus. Comfort Food wie Schokolade trägt eventuell einen kurzen Moment, aber nicht dauerhaft zu deinem körperlichen Wohlbefinden bei.
    Wie dir eine gesunde Ernährung gelingt, kannst du noch einmal in unserem Artikel mit Renate Baittinger lesen: http://radynski.de/du-bist-was-du-isst-mit-unserer-ernaehrungsexpertin-renate-baittinger/
  4. Familie und Freunde
    Verbringe Zeit mit Menschen, die dir guttun und dir Kraft geben. Das fördert nicht nur deine Gesundheit, sondern wirkt als richtiger Stimmungsaufheller.
    Demnach gilt für Menschen, die dir nicht guttun, breche wenn möglich den Kontakt zu diesen ab, oder reduziere diese auf ein Minimum.
  5. Drücke einfach mal den Pause-Button
    Pausen und Ruhe sind wichtig, um einen Gegenpol zum stressigen Alltag zu schaffen. Hier ist nicht nur der Arbeitsalltag gemeint, sondern auch „Freizeitstress“.
    Plane also aktive Pausen in deinen Alltag ein in denen du einfach runter schaltest, am Wochenende darf diese Pause gerne auch mal länger sein.
    Genieße es öfters mal nichts zu machen.
  6. Digital Detox
    Studien belegen längst, dass uns die digitale Welt stresst und dies uns einem enormen Druck aussetzt. Durch das immer erreichbar sein und sich ständige vergleichen, wird unsere Psyche belastet.
    Schalte das Smartphone daher zu festen Zeiten aus und tue anstelle etwas für dich. Wenn dir das schwer fällt, versuche die Zeit stückchenweise zu reduzieren. Hier können dir bestimmte Apps helfen.

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