Success Story:
Druckluftsysteme Süd GmbH
Druckluft-systeme Süd GmbH
Thomas Warschburger & Marco Jähnig
Wie zwei Branchenprofis aus einer gemeinsamen Leidenschaft ein Unternehmen gemacht haben – und beim Gründerpreis Baden-Württemberg 2026 auf dem Treppchen landeten.
Druckluft wird in nahezu jedem produzierenden Gewerbe gebraucht und muss vor Ort teuer selbst hergestellt werden. Das Problem: Viele Anlagen sind in die Jahre gekommen und verlieren über Leckagen oder ineffiziente Kompressoren jede Menge Energie – und damit bares Geld. Genau hier setzen Thomas Warschburger und Marco Jähnig an. In Hochdorf haben sie DSS Druckluftsysteme Süd gegründet, um ihren Kunden zu helfen, das zu ändern.
„Druckluft ist unsere Passion. Das macht einfach Spaß, den Kunden dabei zu helfen, dass die Druckluft sauber, stabil und zuverlässig läuft, der Kunde keine Produktionsstillstände hat und – ganz wichtiges Thema – unterm Strich Energiekosten, Stromkosten und CO₂ einsparen kann.“
Zwei, die sich ergänzen
Der Wirtschaftsingenieur Marco Jähnig und der Maschinenbautechniker Thomas Warschburger kennen sich aus der Zusammenarbeit bei verschiedenen Projekten und bringen zusammen über 30 Jahre Branchenerfahrung mit. Ihr Anspruch ist ein anderer als der vieler Hersteller, die rein ihr Produkt verkaufen: DSS betrachtet die komplette Prozesskette statt einzelner Komponenten. Vom Kompressor über die Aufbereitung bis zur Speicherung der Druckluft bekommt der Kunde alles aus einer Hand – herstellerunabhängig und auf seinen konkreten Bedarf abgestimmt.
Wo eine bestehende Anlage optimiert werden soll, beginnt die Arbeit mit einer Ist-Analyse direkt vor Ort. Stromaufnahme und Druck werden über einen definierten Zeitraum gemessen, danach zeigt die Auswertung, wo Einsparpotenziale liegen. Häufig sind Kompressoren schlicht zu groß dimensioniert und verursachen unnötige Leerlaufkosten. Leckagen im Druckluftnetz – oft unbemerkt, aber teuer – spürt das Team mit einem Ultraschall-Messgerät auf, während die Produktion weiterläuft. Jede undichte Stelle wird markiert, und der Kunde erhält eine fundierte Auswertung, die schwarz auf weiß zeigt, was ihn jede Leckage pro Jahr kostet und was die Reparatur kosten würde.
Bei komplett neuen Anlagen steht die Energieeffizienz an erster Stelle. Ein zentraler Hebel ist die Wärmerückgewinnung: Kompressoren haben einen geringen Wirkungsgrad – nur rund 5 % der eingesetzten Energie stecken am Ende in der Druckluft, die übrigen etwa 95 % fallen als Abwärme an. Diese Wärme lässt sich für viele Prozesse beim Kunden weiternutzen. Damit sich solche Technologien auch wirtschaftlich rechnen, unterstützt DSS zusätzlich bei Fördermittelanträgen.
Das Unternehmen ist im süddeutschen Raum aktiv, vor allem in Baden-Württemberg und den angrenzenden bayerischen Regionen. Der Kundenkreis reicht von der kleinen Werkstatt und der Zahnarztpraxis bis zum Mittelständler und zur Großindustrie. Künftig werden eigene Servicetechniker die Wartung im gesamten Gebiet übernehmen. Weil manche Betriebe Reparaturen nur am Wochenende einplanen können, bietet DSS einen 24/7-Service – für die Kunden „das kleine Quäntchen mehr“.
Dass der Ansatz überzeugt, zeigte sich früh: Beim Gründerpreis Baden-Württemberg 2026 wurde DSS mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Wir haben mit Thomas und Marco über den Preis und über die Zusammenarbeit mit Frank gesprochen.
Im Gespräch mit den Gründern
Warum war euch eine professionelle Beratung in eurem Fall wichtig?
„Das war uns extrem wichtig. Wir haben viele Jahre Berufserfahrung, aber noch nie etwas gegründet. Heute muss man auf so viele Dinge achten, die wir gar nicht im Blick haben können. Deswegen sind wir auf Frank gestoßen – und der hat das wirklich super gemacht.“
Gab es etwas, das ihr als besondere Herausforderung bei der Gründung gesehen habt?
„Als besondere Herausforderung würde ich gar nicht ein einzelnes Thema betiteln. Es ist die Vielzahl der Dinge, die beachtet werden müssen: Finanzierung, Gründung, Eintragung, hier eine Registrierung, da eine Nummer holen – und das eine geht nicht, bevor das andere abgeschlossen ist. Die Bürokratie in Deutschland ist schon ein echtes Problem. In den ersten Tagen und Wochen nach unserem Entschluss wurden wir mit so vielen Themen konfrontiert, dass wir uns Unterstützung holen wollten. Über einen Kontakt sind wir dann auf Frank gestoßen.“
Warum würdet ihr Frank als Berater weiterempfehlen?
„Weil er uns in der Gründerphase, davor und danach beratend zur Seite stand. Es war immer ein Austausch auf Augenhöhe, und man hat gemerkt: Er kennt sich in allen Themen aus. So sind wir viel schneller ans Ziel gekommen, als wenn wir das alleine gemacht hätten.“ // Thomas Warschburger
„Dem kann ich mich nur anschließen. Frank ist ein ganz bodenständiger Typ. Er hat die Dinge, die wirklich wichtig sind, für uns leicht verständlich rübergebracht, uns auf die entscheidenden Themen hingewiesen – und dann haben wir das gemeinsam umgesetzt. Hat wirklich super gepasst.“ // Marco Jähnig


