"Wer im Januar starten will, muss jetzt anfangen“
Der Jahreswechsel ist ein beliebter Starttermin. Sauberer Schnitt, volles Geschäftsjahr, gutes Gefühl.
Was dabei fast immer unterschätzt wird: Die Arbeit davor dauert länger, als man denkt.
Ein tragfähiger Businessplan entsteht nicht an einem Wochenende. Die Hausbank braucht Zeit für die Prüfung. Und eine Förderzusage kommt nicht auf Zuruf – bei der KfW läuft alles über die Hausbank, und dort hängt jeder Schritt am nächsten.
Drei Monate sind dafür kein Puffer, sondern eine realistische Rechnung. Wer zum 1. Januar starten will, ist jetzt dran. Nicht im November.
Woran ich mich beim Zeitplan orientiere:
→ Zuerst die Zahlen, dann die Termine. Ohne Kapitalbedarf, Planrechnung und Finanzierungsstruktur ist jedes Bankgespräch verfrüht.
→ Die Förderung vor dem Start beantragen. Viele Programme sind nach der Gründung nicht mehr möglich. Das ist der Fehler, der am meisten kostet.
→ Rechne mit Rückfragen. Kaum ein Antrag geht ohne Nachbesserung durch. Wer das einplant, gerät nicht unter Druck.
→ Der Rest braucht auch Zeit. Notar, Handelsregister, Finanzamt, Geschäftskonto – jeder Schritt hat seine eigene Wartezeit.
Ein guter Starttermin ist keine Frage des Datums. Er ist die Folge einer sauberen Vorbereitung.
Wann willst du starten – und was fehlt dir dafür noch?


